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SWI swissinfo.ch erzielt Spitzenwert im Qualitätsranking



SWI swissinfo.ch

31.10.2023, SWI swissinfo.ch, das internationale Medienhaus der SRG, investiert viel in Vertrauenswürdigkeit, Transparenz und höchste Qualitätsstandards. Dies zahlt sich nun gleich doppelt aus: Zum einen erhielt SWI swissinfo.ch in der jährlichen Medienqualitätsstudie des Forschungszentrums für Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (fög) die höchste Note aller Schweizer Onlinemedien. Zum anderen gelang es, das von Reporter ohne Grenzen getragene Qualitätslabel "Journalism Trust Initiative" zu erneuern.


Die JTI-Initiative, die im Jahr 2018 von Reporter ohne Grenzen lanciert wurde, gibt Medienorganisationen die Möglichkeit, ihr Engagement für Vertrauenswürdigkeit, Transparenz, Ethik und höchste Qualitätsstandards gegenüber den Leser:innen herauszustreichen.

Zusammen mit der JTI-Rezertifizierung hat SWI swissinfo.ch auch in der jährlichen Medienqualitätsstudie des Forschungszentrums für Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (fög) mit 7.8 von 10 möglichen Punkten die Bestnote im Bereich der Onlinemedien erzielt.

"Transparenz ist das A und O, wenn es um Qualität und Vertrauen in den Journalismus geht, denn wir können nicht erwarten, dass die Leser:innen uns vertrauen, wenn wir nicht erklären, was wir tun und wie wir es tun", sagt Veronica DeVore, Leiterin des Publikumsbereichs von SWI swissinfo.ch.

"Heute konkurrieren Online-Medien auf der ganzen Welt mit einer wachsenden Zahl von Akteur:innen, die Fake News und Propaganda verbreiten, während sich das Publikum von den traditionellen Print- Nachrichten abwendet und sich den Online-Nachrichten zuwendet. Das macht Online- Nachrichtenkonsument:innen zur Zielscheibe für diejenigen, die ihre Aufmerksamkeit monetarisieren oder die öffentliche Meinung zu bestimmten Themen, Personen oder Institutionen manipulieren wollen."

Eine Möglichkeit, vertrauenswürdige Quellen schnell zu identifizieren

Während der Coronavirus-Pandemie verbreiteten sich Fake News exponentiell. Dies stellte sowohl für die Nachrichtenkonsument:innen als auch für die globalen Suchmaschinen eine grosse Herausforderung dar, um zuverlässige Quellen von gefälschten zu unterscheiden.

Aus diesem Grund bemühte sich SWI swissinfo.ch ursprünglich um den Erwerb des JTI-Labels und strebte dann eine Rezertifizierung im Jahr 2023 an. Um die Massnahmen zur redaktionellen Vertrauenswürdigkeit zu verstärken, arbeitet SWI swissinfo.ch auch mit der US-amerikanischen gemeinnützigen Organisation Trusting News zusammen.

"Seit August 2022 stehen wir mit Trusting News im Austausch, um unsere Transparenz zu verbessern und Techniken zu entwickeln, um das Vertrauen unserer Leser:innen zu gewinnen und zu erhalten", sagt DeVore.

"Diese reichen von Erläuterungen innerhalb von einzelnen Artikeln, wie z.B. Kästen, die erklären, warum wir uns entschieden haben, über etwas zu berichten, bis hin zu einer Überarbeitung unserer "Über uns"- Seite, auf der nun Videos zu sehen sind, die transparent machen, wie wir in Bezug auf eine Reihe von Themen arbeiten."

SWI swissinfo.ch setzt die Zusammenarbeit mit Trusting News in einer Coaching-Beziehung fort; aktuelle Themen sind Publikumsforschung und Transparenzmassnahmen rund um den Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Bestnote im Qualitätsranking

Die Arbeit von SWI swissinfo.ch zur Verbesserung von Qualität und Transparenz scheint sich auszuzahlen: Das Jahrbuch Qualität der Medien der Universität Zürich bewertete die zehnsprachige Medienplattform mit 7.8 von 10 möglichen Punkten (+0.1 Punkte im Vergleich zum Jahr 2022) in der Kategorie Qualität der Onlinemedien; mit der Bestnote aller untersuchten Schweizer Onlinemedien.

"Unsere Teams sind stolz auf dieses Ergebnis, denn die Bewertung unserer Qualität durch unabhängige Dritte stärkt die Glaubwürdigkeit und macht uns mit nationalen und internationalen Online-Medien vergleichbar. Das ist ein Schlüsselfaktor, um das Vertrauen unserer Leser:innen und unserer Community aufzubauen und zu stärken", sagt Reto Gysi von Wartburg, Qualitätsverantwortlicher bei SWI swissinfo.ch.

Mehr zum Thema

  • Beitrag SWI swissinfo.ch
  • JTI / JTI-Zertifikat SWI
  • Trusting News
  • Jahrbuch Qualität der Medien 2023

Pressekontakt:

Selina Haefelin, Verantwortliche Unternehmenskommunikation SWI swissinfo.ch

selina.haefelin@swissinfo.ch, 058 136 27 58

Veronica DeVore, Leiterin Audience SWI swissinfo.ch

veronica.devore@swissinfo.ch, +41 58 136 28 19



Über SWI swissinfo.ch:

SWI swissinfo.ch - internationaler Service der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR).

swissinfo.ch erfüllt seit über zehn Jahren den vom Bund erteilten Informationsauftrag im Ausland und ergänzt damit die Online-Angebote der SRG SSR Radio- und Fernsehstationen. Der internationale Dienst der SRG SSR richtet sich heute in erster Linie an ein internationales, an der Schweiz interessiertes Publikum sowie an die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.

swissinfo.ch bietet ihnen freie Meinungsbildung im Hinblick auf die Ausübung ihrer politischen Rechte in der Schweiz (Abstimmungs- und Wahldossiers). Die Plattform vermittelt eine spezifisch schweizerische Gesamtsicht sowie schweizerische Standpunkte zu internationalen Ereignissen und Entwicklungen. Zudem widerspiegelt swissinfo.ch auch die Sicht des Auslands über die Schweiz und deren Positionen. Die thematischen Schwerpunkte setzt swissinfo.ch auf die Bereiche Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft.

Seit 2013 berichtet swissinfo.ch auch in Russisch - nebst Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch, Arabisch und Japanisch - und erreicht somit über 80 % der weltweiten Internetuser.

swissinfo.ch hat Niederlassungen in Bern (Hauptsitz), Genf und Zürich. Weitere Arbeitsplätze befinden sich im Produktionszentrum Bundeshaus in Bern.



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Quellen:
  HELP.ch

Weitere Informationen und Links:
 SWI swissinfo.ch (Firmenporträt)

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